Mellstroys neuestes Interview offenbart eine dunkle Seite: Trotz der Millionen gibt er zu, dass er alkoholabhängig ist, von Kasinos besessen ist und ein hohles Leben hinter dem Ruhm führt.
Mellstroys neuestes Interview offenbart eine dunkle Seite: Trotz der Millionen gibt er zu, dass er alkoholabhängig ist, von Kasinos besessen ist und ein hohles Leben hinter dem Ruhm führt.
In Großbritannien sind wir daran gewöhnt, dass Influencer Merch verkaufen oder dass Reality-Stars ihre Nervenzusammenbrüche in Clickbait verwandeln. Aber Andrey „Mellstroy“ Burim, das Enfant terrible Russlands und Weißrusslands, baute seine Karriere auf etwas Düsterem auf: Er erniedrigte Frauen vor der Kamera, machte Werbung für Casinos und behandelte Livestreams wie Kampfclubs. Er wurde sogar von Kylian Mbappé, Drake und dem Präsidenten von Litauen gelobt und machte seine Berühmtheit zu Geld.
Jetzt ist Mellstroy mehr als nur ein skandalöser Name – er ist ein Meme, eine feste Größe in TikToks und Reels, die Art von Figur, die junge Fans nachahmen wollen. Doch hinter dem Neon-Chaos offenbart sein jüngstes dreistündiges Interview eine andere Geschichte: Reichtum und Ruhm haben ihn leer gemacht. Er gibt zu, dass er süchtig ist, enttäuscht wurde und ein Leben führt, in dem Alkohol und Casinos zu seinen einzigen Konstanten geworden sind.
Für britische Leser ist es eine bekannte Parabel – der Influencer, der Aufmerksamkeit gewinnt, aber sich selbst verliert. Nur dass hier der Einsatz höher, die Spirale dunkler und die Ehrlichkeit schärfer ist.

Mellstroy wuchs in Gomel, Belarus, in einer Arbeiterfamilie auf. Sein Vater arbeitete in einer Fabrik, seine Mutter in einem Kiosk. Bereits mit 12 Jahren betätigte er sich als Online-Händler – er betrieb Minecraft-Server und versuchte sich im Handel. Als er seine ersten 100 Dollar verdiente, wandelte sich die Skepsis seiner Eltern in Unterstützung.
Als der Ruhm wuchs, überhäufte er seine Familie mit Geschenken: einen Jeep und eine Wohnung für seine Mutter, 100.000 Dollar und einen BMW M5 für seinen Bruder und sogar 30.000 Dollar für den Geburtstag seines Onkels. Eine Zeit lang überdeckte die Großzügigkeit das Chaos. Sein Onkel, so scherzte er, hatte auf Mauritius „das Leben geschmeckt“, umgeben von Frauen, konnte aber nicht zu seiner 500-Dollar-pro-Monat-Routine in der Heimat zurückkehren. Er trank.
Es ist das Mellstroy-Paradoxon: Sein Geld befreit, aber es zerstört auch. In Großbritannien nennen wir das „zu viel, zu früh“ – den Fluch der Lotterie. Für Mellstroy war es nicht der Gewinn des Jackpots, sondern das Leben in einem solchen, jeden Tag, bis der Glanz nachließ.
In seinem Interview gibt Mellstroy unverblümt zu: er ist alkohol- und spielsüchtig. Es fällt ihm schwer, sich daran zu erinnern, wann er das letzte Mal nüchtern einfache Vergnügungen genossen hat. „Wenn ich betrunken bin, ist das in Ordnung. Alkohol verstärkt die Emotionen, es fühlt sich normal an“, gesteht er. Ohne den Rausch des Wodkas oder den Rausch eines Casino-Spiels fühlt sich das Leben flach an.
Es ist keine Beichte als Erlösung, sondern als Resignation. Er spricht nicht vom Aufhören, sondern nur vom Aushalten. Für britische Leser, die an Boulevardgeschichten über Fußballer in der Reha oder Love Island-Stars auf Entzug auf Bali gewöhnt sind, ist Mellstroys Ehrlichkeit noch rauer. Er glamourisiert nicht; er zuckt mit den Schultern. Der Ruhm hat ihm alles gegeben – Autos, Geld, Berühmtheit – aber er hat ihm den Sinn genommen.
Bei mellstroy-casino.co.uk nennen wir das den Hausvorteil des Ruhmes. Sie gewinnen viel, Sie drehen weiter, aber schließlich nimmt die Maschine mehr, als sie gibt. Mellstroy ist sowohl der Spieler als auch das abschreckende Beispiel dafür.
Mellstroys Geschichte klingt nicht nur in Moskau oder Gomel nach. Es ist das globale Drehbuch der Internet-Berühmtheit: schnelles Geld, seichte Höhen und ein Absturz, der sich unvermeidlich anfühlt. In Großbritannien schränken Vorschriften die Casino-Werbung ein und die Ofcom kontrolliert die Sender, aber Mellstroy florierte in einem System, in dem Chaos profitabel war und Grenzen ignoriert wurden.
Jetzt, wo er seine Leere zugibt, wächst seine Fangemeinde, angeheizt durch Memes und Skandale. Das ist die Tragödie: Das Geständnis beendet seine Relevanz nicht, sondern verstärkt sie noch. Wie jeder Spieler wettet Mellstroy weiter – nicht auf die Casinos, sondern auf sich selbst, in der Hoffnung, dass der nächste Skandal, das nächste Werbegeschenk, das nächste Geständnis die Zuschauer bei der Stange hält.
Für das britische Publikum lohnt es sich, daran zu denken, dass ungebremster Ruhm weniger wie Erfolg und mehr wie Sucht aussieht. Mellstroys Jackpot war der Ruhm selbst, aber der Gewinn fühlt sich, wie er selbst zugibt, wertlos an.